Triebwagen Beiwagen TA 4

Beiwagen TA 4 mit Triebwagen T 2
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen NVR-Nr.
TA 4 Maschinenfabrik Esslingen 24905 1957 C4v (Steuerwagen) Deutsche Eisenbahn-Betriebs-Gesellschaft, Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 56 80 80-06 001-0 D-DEV

Informationen zu diesem Fahrzeug:
Im April 1957 lieferte die Maschinenfabrik Esslingen den heutigen DEV TA 4 als VB 222 an die Deutsche Eisenbahn-Betriebs-Gesellschaft (DEBG), wo er überwiegend auf der Strecke Bruchsal-Menzingen-Odenheim zum Einsatz kam. Seine vorerst letzte Hauptuntersuchung, inzwischen schon unter Regie der Südwestdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft (SWEG), erhielt er dort am 9.10.1978 und fuhr mit entsprechenden Fristverlängerungen noch bis zu seiner Abstellung am 8.10.1986. Nachdem die Nebenbahn Bruchsal-Menzingen-Odenheim an die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH abgegeben worden war, wurde der SWEG VB 222 in AVG VB 478 umnummeriert und nach einer HU und Neulackierung in modernem AVG-Design am 6.10.1994 wieder in Betrieb genommen. Nachdem modernere Ersatzfahrzeuge beschafft worden waren, konnte die AVG die Beiwagen VB 476 und 478 zum Jahreswechsel 1997/1998 an den DEV abgeben, der schon längere Zeit nach passenden Personenwagen für den Betrieb auf der VGH-Strecke suchte.

Aufgrund seines guten Erhaltungszustandes konnte der DEV-Wagen TA 4, der vorerst seine alte Betriebsnummer VB 478 behielt, sofort eingesetzt werden und fuhr zusammen mit DEV-, VGH- und VEF- (Verdener Eisenbahn-Freunde-) Dieselloks auf der VGH-Strecke, z.B. zum Brokser Heiratsmarkt. Hierbei ereignete sich am 26.8.1998 ein schwerer Verkehrsunfall, nachdem ein Lkw-Fahrer mit seinem Lastwagen den Zug gerammt hatte. Infolgedessen musste der Wagen VB 478 zur Reparatur abgestellt werden. Bei der Beseitigung der Unfallschäden wurde der Wagen auch gleich nach dem Schema des T1 und des TA3 blau-beige lackiert.

Inzwischen am 1.4.1999 in TA 4 umbenannt, kam er rechtzeitig zum Brokser Heiratsmarkt wieder in Bruchhausen-Vilsen zum Einsatz. Im Hinblick auf die Inbetriebnahme des T 2 erhielt er Anfang Dezember 2000 eine auffrischende Neulackierung und eine Steuereinrichtung für den flexibleren Einsatz mit dem T 2. Der seinerzeit beim Bau des Fahrzeugs werkseitig vorbereitete Führerstand des Steuerabteils konnte endlich mit Dreilichtspitzensignal sowie mit Verkabelung und Armaturen ausgestattet werden. Nach Adaptionsarbeiten und Tests am T 2 steht die fertiggestellte Wendezuggarnitur T 2 und TA 4 seit Mitte August 2001 im Einsatz.

Fahrzeug-Chronik:

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