Diesellokomotive V 121

Lokomotive V 121, Photo: Regine Meier

Abb.: Lokomotive V 121, Photo: Regine Meier

Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
V 121 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, Werk Deutz, Köln-Deutz 55736 1954 B dh Euskirchener Kreisbahnen,
Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya GmbH,
MOB, Montreux (Schweiz)

Informationen zu diesem Fahrzeug:
Anfang des Jahres 2025 übernahm der DEV die seit 1983 bei der MOB im Einsatz stehende ehemalige V 121/122 der VGH.

Die Lok war zusammen mit der baugleichen V 21 als V 22 für die ehemalige Euskirchener Kreisbahn gebaut worden. Die Maschinen waren mit einer mechanischen Vielfachsteuerung ausgestattet, so dass beide Lokomotiven gleichzeitig von einem Führerstand aus bedient werden konnten.

1966 wurden sie an die VGH veräußert und bedienten dort als V 121 und V 122 bis 1971 den verbliebenen schmalspurigen Streckenteil von Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf (die heutige Museumseisenbahn).

Nachdem die VGH die Strecke aufgaben und der DEV sie vollständig für seinen Museumsbetrieb übernahm, plante man die beiden Diesellokomotiven auf 1435 mm umzuspuren. 1972 wurde die V 122 umgebaut, doch stellte sich dabei ein solches Unternehmen als zu aufwendig heraus. Statt dessen wurde die Lok an die MOB in der Schweiz veräußert, die sie als Rangierlok insbesondere im Bereich der Werkstatt einsetzte.

Anfang 2025 gelang es die Lok mit Unterstützung der Zentralbahn nach Deutschland zurückzuholen. Perspektivisch ergibt sich damit nach der erforderlichen Aufarbeitung die Möglichkeit beide Loks mit der mechanischen Vielfachsteuerung als Doppellok einzusetzen, wie dies bei der VGH zur Abwicklung des Restgüterverkehrs nach Asendorf erfolgte.

Lokomotiven V 121 und V 122 als Doppellok in Bruchhausen-Vilsen, Photo: Christian Speer

Abb.: Lokomotiven V 121 und V 122 als Doppellok in Bruchhausen-Vilsen, Photo: Christian Speer, 25. Mai 1968

Noch kontrastieren die unterschiedlichen Farbkonzepte, aber so könnte es mal wieder werden. Die geöffneten Verbindungstüren erlauben dem Lokführer einen schnellen Wechsel des Führerstandes beim gemeinsamen Einsatz beider Loks. Notwendig ist das nur beim Fahrtrichtungswechsel zur besseren Übersicht, denn im Einsatz als Doppellok kann die Bedienung dank mechanischer Kopplung von einem Führerstand aus erfolgen, Photo: Lars Böcker

Abb.: Noch kontrastieren die unterschiedlichen Farbkonzepte, aber so könnte es mal wieder werden. Die geöffneten Verbindungstüren erlauben dem Lokführer einen schnellen Wechsel des Führerstandes beim gemeinsamen Einsatz beider Loks. Notwendig ist das nur beim Fahrtrichtungswechsel zur besseren Übersicht, denn im Einsatz als Doppellok kann die Bedienung dank mechanischer Kopplung von einem Führerstand aus erfolgen, Photo: Lars Böcker

Fahrzeug-Chronik:

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