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Sichtbare Fortschritte am neuen Lokschuppen

Wer in diesen Tagen nach der Winterpause erstmals wieder zur Museums-Eisenbahn kommt, wird im Bahnhofsbereich in Bruchhausen-Vilsen deutliche Veränderungen bemerken. Die lange Jahre freie Fläche zwischen Drehscheibe und dem ehemaligen Landhandelsschuppen ist dem Rohbau des neuen Lokschuppens gewichen.

Abb.: Stand des Lokschuppen Neubaus Ende April, zum Vergrößern Bild bitte anklicken.

Was hier entsteht ist ein Nachbau des früheren Schmalspur-Lokschuppens der Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf aus Hoya. Das Original musste 1999 den Erfordernissen eines modernen Bahnbetriebes weichen. Aber weitsichtige Aktive des DEV haben den Lokschuppen zuvor sorgfältig dokumentiert und Teile wie z.B. Fenster oder die gesamte Werkstatteinrichtung mit Maschinene und Transmissionen geborgen und eingelagert. Ziel war ein Nachbau dieses Lokschuppens unter Nutzung der früheren Einrichtungen, um im Museum auch wieder einen typischen Kleinbahn-Lokschuppen mit originaler Werkstatteinrichtung präsentieren zu können.

Abb.: Einige der bewahrten Maschinen werden bereits für den Wiedereinbau vorbereitet, zum Vergrößern Bild bitte anklicken.

Dieses Ziel kann der DEV jetzt Dank der finanziellen Unterstützung durch Gemeinde und Land umsetzen. Der Rohbau ist soweit fortgeschritten, dass in wenigen Wochen die Dacharbeiten beginnen können. Zuvor müssen allerdings die Größeren der eingelagerten Werkzeugmaschinen vorbereitet und mit einem Kran bereits im Werkstattanbau des Lokschuppens aufgestellt werden, bevor das Dach geschlossen wird. Auch wenn am neuen Ort kleinere Anpassungen des Gebäudes erforderlich waren, haben Werkstatt und Schmiede wieder die alten Abmessungen sowie Tür- und Fensteranordnungen erhalten, so dass die Maschinen und der Transmissionsantrieb genau so wie damals in Hoya eingebaut werden können.

Abb.: Die Einfahrseite des Schuppens, Gleise und Gruben werden später über die Drehscheibe erreicht.

Abb.: Der Werkstattbereich im Rohbau, die kleine 'Tür' links diente bereits in der alten Werkstatt der Zuführung langer Werkstücke.

Die Fördermittel werden allerdings im Wesentlichen den Rohbau des Lokschuppens abdecken, für den weiteren Ausbau des Lokschuppens ist der DEV daher weiter auf Spenden angewiesen.