Solange Kälte und womöglich noch Schnee die Szene beherrschen, spielen sich die meisten Vorbereitungen für die neue Saison hinter geschlossenen Türen ab - Fahrzeuge warten, untersuchen, reinigen; Fahr- und Personalpläne aufstellen, Werbematerialien designen und vieles mehr sind von außen nicht wahrnehmbar. Sobald das Wetter milder wird, sind die Vorbereitungen zumindest für die Anwohner an der Strecke aber nicht mehr zu übersehen - die Rotte kümmert sich um zuverlässig befahrbare Gleise, fleißige Hände streichen Kilometersteine oder hängen neue Fahrpläne aus. Denn spätstens mit den Osterfahrten geht es wieder los!
Damit nicht gleich der erste Zug sich die frisch lackierten Wagen am Gebüsch verschrappt oder dem aus dem Fenster schauenden Fahrgast die Zweige ins Gesicht schlagen, gehört aber noch eine andere Aufgabe dazu - der Freischnitt von 8 km Museumsstrecke. Wer schon mit Schaudern an seine 12 Meter Hecke im Vorgarten denkt kann sich wohl gut vorstellen, was das bedeutet. Inzwischen kommt bei der Museumseisenbahn für diese Arbeiten auch einiges an Technik zum Einsatz, aber Eines ist es dann doch geblieben - harte Arbeit. Fabian Hoffmann hat die Kollegen dabei mit der Kamera begleitet.
